Dokumentation
Der Prozess lebt von Ihrer aktiven Beteiligung: Ihre Ideen und Sichtweisen sind grundlegend, um konkrete und sinnvolle Lösungen zu entwickeln.
Auf dieser Seite finden Sie Eindrücke von den vergangenen Veranstaltungen und eine Zusammenfassung ihrer wichtigsten Ergebnisse.
Workshop Analyse
Leifers, 01/10/2026
Bürgerinnen und Bürger ergänzen die Analysen zum Gemeindeentwicklungsprogramm
Rund 80 Personen kamen am Donnerstag, 1. Oktober, ins Kulturhaus Leifers. Es war der zweite Workshop zum Gemeindeentwicklungsprogramm. Nachdem die Technikerinnen und Techniker ihre Analysen vorgestellt hatten, waren jene gefragt, die die Stadt täglich erleben.
In einer konzentrierten und vor allem konstruktiven Atmosphäre brachten die Anwesenden in mehreren Runden ihre Erfahrungen und Vorschläge ein.
Siedlungsentwicklung
Positiv hervorgehoben wurden die bestehenden Spielplätze und der Schulcampus mit seinen vielfältigen Nutzungen. Gewünscht werden zusätzlich Treffpunkte, an denen sich Erwachsene und verschiedene Generationen begegnen können. Gemeint sind wohnortnahe öffentliche Räume in den Vierteln und auch Lokale wie Bars und Cafés. Eine große Herausforderung ist die sommerliche Hitze in der Stadt. Deshalb wünschen sich viele mehr Bäume entlang der Straßen sowie grüne, schattige Plätze. Die öffentlichen Einrichtungen gelten als gut erreichbar, doch mehrere davon, etwa Bibliothek, Theater und Schulcampus, bräuchten Investitionen und Instandhaltung. Diskutiert wurden außerdem die Sicherheit am Abend in manchen Straßen und der Wunsch nach mehr Angeboten für Jugendliche, von Skatepark bis Kino.
Landschaft und Grünräume
Leifers liegt an einer strategisch günstigen Stelle, von der aus Tal und Berg gut erreichbar sind. Es gibt bereits verschiedene Wege, die sich zu einem Netz ausbauen lassen, das die Freiräume im Gemeindegebiet miteinander verbindet. An den Tischen wurde mehrfach betont, dass für die Bürgerinnen und Bürger nicht nur die Anzahl, sondern auch die Qualität der Parks und Gärten zählt. Gewünscht werden gepflegte, schattige Räume, die für unterschiedliche Nutzungen und alle Generationen offen sind und über die nötige Ausstattung verfügen. Die Spazierwege entlang der Etsch etwa sind in den heißesten Stunden kaum nutzbar, weil Bäume fehlen. Genannt wurde auch der Wunsch, Lösungen zu finden, wie die landwirtschaftlich geprägte Landschaft im Talboden besser erlebbar werden kann.
Mobilität
Am Thementisch Mobilität zeigten die Bürgerinnen und Bürger viel Aufmerksamkeit für die Bedürfnisse älterer Menschen, von Menschen mit Beeinträchtigung und von Kindern. Kritisiert wurden der Zustand der oft zugeparkten Gehsteige, architektonische Barrieren und ein noch lückenhaftes Radwegenetz. Viele wünschen sich, dass Kinder selbstständig zur Schule gehen können, etwa mit einem Pedibus oder mit eigenen Schulbussen. Als Stärken wurden das vielfältige Angebot an öffentlichen Verkehrsmitteln und der Radweg zum Bahnhof genannt. Die konkreten Vorschläge reichen vom Entfernen der Parkplätze auf Gehsteigen über den Ausbau der Radwege bis zu verkehrsberuhigten Zonen im Zentrum.
Tourismus und Wirtschaft
Im Bereich Tourismus wurde deutlich, dass eine echte Verbindung zwischen Handel und touristischem Angebot noch fehlt. Gleichzeitig sind die Ruhe des Ortes, die Wanderwege und die Landschaft eine gute Chance für einen nachhaltigen Tourismus. Positiv hervorgehoben wurden qualitätsbewusste Produzentinnen und Produzenten, die Mut zum Investieren haben. Die Teilnehmenden bemängelten hingegen die Vielfalt der gastronomischen Angebote.
Erste Bürgerversammlung
Leifers, 09/09/2026
Das Gemeindeentwicklungsprogramm startet: Ideen, Austausch und Beteiligung
Fast 250 Bürgerinnen und Bürger haben am Auftakt des Gemeindeentwicklungsprogramms „Leifers Morgen / Laives domani" im Kulturhaus teilgenommen. Die große Beteiligung zeigt das Interesse daran, die Zukunft von Leifers gemeinsam zu gestalten.
An diesem ersten Abend wurden die wichtigsten Elemente des Programms vorgestellt: was ein Gemeindeentwicklungsprogramm eigentlich ist, wie der Beteiligungsprozess aufgebaut ist und welche Formate vorgesehen sind. Außerdem wurde das Logo und das einheitliche Erscheinungsbild präsentiert.
Im Anschluss stellten sich die vier Fachbereiche Siedlung, Landschaft, Mobilität und Tourismus vor, die eng miteinander verbunden sind. Jeder Fachbereich gab in sieben Minuten einen ersten Einblick in wichtige Themen und einige aufschlussreiche Zahlen. Nach jeder Präsentation konnten die Teilnehmenden über einen QR-Code anonym und vom eigenen Handy aus mitteilen, was ihnen zu diesem Fachbereich wichtig ist. Die Ergebnisse erschienen live am Projektor (zum Nachlesen sind sie hier dokumentiert).
Zum Abschluss wurde die offizielle Online-Umfrage vorgestellt, sowie die nächsten Termine.
Dokumente
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